Sommerhäuser jetzt auch für Deutsche?

Sommerhäuser jetzt auch für Deutsche?

Das Ferienhaus ist eine Ikone Dänemarks. Wenn jemand schon einmal in Dänemark war und sich gerade nicht nur in Kopenhagen aufgehalten hat, dem wird  die riesige Anzahl von kleinen, bunten Häusern an der Nord- und Ostsee aufgefallen sein. Es gibt wohl nur sehr wenige dänische Familien, die kein Ferienhaus haben oder sich mit Ihrer „Großfamilie“ eins teilen.

Um diese Orte der Entspannung für die Dänen zu schützen, ist es seit den Siebzigern so gut wie unmöglich als Ausländer ein Ferienhaus in Dänemark zu kaufen. (Paradoxerweise ist der Kauf von Wohnungen und Häusern relativ unproblematisch.) Diese Einschränkungen möchte die Partei Liberale Alliance nun wieder aufheben. Was bei Immobilienmaklern und der Baubranche auf großen Zuspruch trifft.

Die Gegner der Aufhebung der Gesetze zum Schutz der Sommerhäuser befürchten aber einen Ausverkauf der Häuser mit den Folgen, dass die Kaufpreise explodieren würden und viele Häuser nur zeitweise bewohnt wären. Das könnte sich wieder negativ auf die Arbeitsmarktsituation ausdrücken, was in den ohnehin schon strukturschwachen Gebieten wie der jütischen Westküste doppelt wehtun würde.

Meine persönliche Meinung ist, dass es sich die Situation, wie auf den beliebten deutschen Urlaubsinseln im In- und Ausland entwickeln könnte. Die Häuserpreise steigen in die Höhe, die Einheimischen können sich die Ferienhäuser nicht mehr leisten. Die Ferienhäuser stehen leer und Orte wie Blåvand oder Henne Strand werden zu „Geisterstädten“.

Aber genug von mir. Wie seht ihr das? Wollt ihr gerne ein Ferienhaus kaufen oder reicht es euch zu mieten?

Quelle: Sommerhaus-Debatte in Dänemark: Sollen Deutsche kaufen dürfen?

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.